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Mitgliederversammlung 2026

Im April fand unsere Mitgliederversammlung statt, bei der wir auf 10 Jahre Arbeit in Myanmar zurückgeblickt haben. Weiteres dazu in unserer Pressemitteilung:

10 Jahre HelpMy: Aus Hilfe wächst Gemeindeleben
Mitgliederversammlung blickt auf bewegende Entwicklung in Myanmar, wirksame Erdbebenhilfe und eine neue Vision für die Zukunft

Was 2015 mit einem einzelnen Kindergarten in den Slums von Yangon begann, hat sich in zehn Jahren zu einer breit angelegten christlichen Hilfsarbeit entwickelt: Zehn Kindergärten, fünf daraus entstandene Gemeinden, rund 150 vermittelte Schulpatenschaften, über 1.000 betreute Kinder und mehr als 70 Taufen unter Menschen aus den Armenvierteln Yangons markieren eine Entwicklung, auf die die Mitglieder von HelpMy e. V. bei ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung am 19. April in Bergneustadt-Wiedenest mit großer Dankbarkeit zurückblickten.

„Wenn wir heute auf die vergangenen zehn Jahre schauen, staunen wir über das, was Gott wachsen ließ“, sagte der Vorstandsvorsitzende Veit Claesberg. „Aus einer anfänglichen Vision, Kindern Bildung und Hoffnung zu schenken, ist eine Arbeit entstanden, die Menschen praktisch, sozial und geistlich erreicht.“

HelpMy unterstützt in Myanmar inzwischen nicht nur zehn Kindergärten, sondern begleitet auch Sozialarbeit in Armenvierteln, medizinische Nothilfe und die Versorgung bedürftiger Familien mit Lebensmitteln. Besonders bemerkenswert: Rund um die Kindergartenarbeit entstanden in den vergangenen Jahren fünf christliche Gemeinden. Mehr als 70 Menschen entschieden sich in diesen Gemeinden bewusst für ein Leben mit Jesus und ließen sich taufen – ein sichtbares Zeichen dafür, dass neben Bildung und praktischer Hilfe auch das Evangelium Frucht trägt.

Ein besonderer Höhepunkt des vergangenen Jahres war der erste Projektbesuch seit 2019. Im Februar 2025 konnten die Vorstandsmitglieder Hanno Brüninghaus und Veit Claesberg die Projekte in Yangon erstmals wieder persönlich besuchen. Sie trafen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, besuchten Kindergärten und gewannen Einblick in das Gemeindeleben und die Sozialarbeit vor Ort.

„Diese Reise hat uns tief bewegt“, berichtet Hanno Brüninghaus. „Wir haben gesehen, mit welcher Hingabe unsere Partner in Myanmar den Menschen dienen – oft unter schwierigen Bedingungen, aber mit großer Liebe, geistlicher Tiefe und einem beeindruckenden Vertrauen auf Gott.“

Wie wichtig die gewachsenen Beziehungen vor Ort sind, zeigte sich wenige Wochen später: Nach dem schweren Erdbeben Ende März 2025 mit tausenden Todesopfern konnte HelpMy rasch reagieren. Über fünf Partnergemeinden in betroffenen Städten rund um Mandalay wurde direkte Hilfe organisiert. Rund 39.000 Euro an Spenden gingen für die Nothilfe ein. Lebensmittel, Bargeld, konkrete Soforthilfe sowie Mittel zum Wiederaufbau zerstörter Gemeindehäuser konnten schnell und gezielt bereitgestellt werden. Rund 600 Menschen erhielten auf diese Weise Unterstützung.

Mit der Eröffnung des zehnten Kindergartens ist die ursprüngliche Vision des Vereins nahezu erreicht. Deshalb hat HelpMy auf seiner Mitgliederversammlung begonnen, an einer Vision 2035 zu arbeiten, die die nächsten Jahre der Arbeit prägen soll.

Die Vorstandsmitglieder von HelpMy engagieren sich ehrenamtlich. Die Verantwortung für die Projekte in Myanmar liegt bewusst bei burmesischen Christen vor Ort. Dieses Prinzip des local ownership prägt die Arbeit von Beginn an: Entscheidungen werden nah an den Menschen getroffen, Verantwortung wird vor Ort übernommen, und Hilfe wächst aus vertrauensvollen Partnerschaften.

HelpMy versteht seine Arbeit dabei als Ausdruck christlicher Nächstenliebe. Motiviert vom biblischen Gedanken gegenseitiger Hilfe und eines gerechten Ausgleichs – wie ihn der Apostel Paulus im 2. Korintherbrief beschreibt – möchte der Verein Not lindern, Hoffnung stärken und Christen in Myanmar partnerschaftlich zur Seite stehen. Dabei erleben die Verantwortlichen immer wieder: Hilfe fließt nicht nur in eine Richtung. Während aus Deutschland Unterstützung kommt, tragen Gebet, Glaubensfreude und geistliche Verbundenheit der Christen in Myanmar auch die Freunde und Förderer hierzulande.

Download als PDF-Datei: 2026-05-08_PM_MV_10 Jahre HelpMyanmar_Aus Hilfe wächst Gemeindeleben

 

Mitgliederversammlung HelpMy e.V. 2024
Am 03.03.2024 fand die gute Mitgliederversammlung von HelpMy e. V. statt.
Wir haben die Arbeit für 2023 ausgewertet und freuen uns, dass wir trotz der prekären Umstände im Land eine fünfte Gemeindegründung an den Start bringen konnten. Die acht Kindergärten laufen stabil. Über 140 Kinder haben eine Schulpatenschaft.
Die Einnahmen des Vereins haben fast die Ausgaben ausgeglichen – eine sogenannte rote Null. Das kleine Minus konnten wir aus der Rücklage finanzieren. Danke für alle Unterstützung!

Hier unsere Pressemitteilung zur Mitgliederversammlung: PM_HelpMyanmar_Herausforderungen_MV 24.pdf

Falls du Interesse an einer Vereinsmitgliedschaft hast, melde dich gerne per Mail an info@helpmyanmar.de. Wir schicken dir alle Infos.
Mit dir gemeinsam hilft HelpMy e. V. den Ärmsten der Armen – weil sie es Gott wert sind!

Kinder einer Preschool, HelpMyanmar

Trotz Chaos im Land: Christen gründen neue Gemeinde

Die Arbeit des Vereins HelpMy e. V. wächst dynamisch in Myanmar

Anfang Februar hat die vierte christliche Gemeinde rund um die Kindergartenarbeit des Bergneustädter Vereins HelpMy e. V. in Yangon gestartet. Vor Ort wurde dafür ein Gebäude gemietet und ein Pastor eingestellt. Die neue Gemeinde ist eng vernetzt mit dem 2020 gegründeten sechsten Kindergarten des Vereins. Er liegt am Rande eines Slum, der von ca. 300 Familien „bewohnt“ wird. Kinder aus dem Slum können so den Kindergarten kostenlos besuchen. „Die Finanzierung des Kindergartens und der Gemeindegründung ist durch Spenden aus Deutschland möglich geworden. Dafür sind die Christen vor Ort unheimlich dankbar. Sie beten ständig für uns!“, wie Veit Claesberg, Vorsitzender des Vereins, Mitte März auf der jährlichen Mitgliederversammlung Bergkamen berichtete.

Im vergangenen Jahr sei es den über 20 einheimischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trotz der Umstände im Land gelungen, die Arbeit der mittlerweile acht Kindergärten zu stabilisieren. Ende Februar konnte auf einem extra angemieteten Gelände der Abschluss des Kindergartenjahres 2022/2023 begangen werden. Eltern, Kinder, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter feierten ein fröhliches Fest. Dazu seien ca. 420 Personen anwesend gewesen.

Seit Oktober 2022 bieten die Gemeinden rund um die Kindergärten auch eine Lebensmittelausgabe an. „Viele Slumbewohner finden aufgrund der Nachwirkungen der Pandemie und der bedingt durch den Militärputsch verhängten Wirtschaftssanktionen kaum Arbeit, um Geld zu verdienen und ihre Familien zu versorgen“, berichtet Ute Fittig, Bergkamener Vorstandsmitglied des Vereins. Alle zwei Wochen würden daher Lebensmittelpakete, die jeweils für ca. vier Familienmahlzeiten reichen, kostenlos an Slumbewohner ausgegeben.

„Gerne würden wir die Arbeit noch weiter ausbauen“, wünscht sich Hanno Brüninghaus (Essen), Schatzmeister des Vereins. Ein Kindergarten koste im Jahr ungefähr 5.500 €, inkl. Personal und Gebäudemiete. „Daher können wir mit relativ wenig finanziellem Aufwand einen enormen Mehrwert vor Ort schaffen“, so Brünninghaus weiter. Auch die Bemühungen Schulpatenschaften zu vermitteln gingen weiter, da sich nicht alle Kinder nach Entlassung die Schule leisten könnten.

Insgesamt zog die Mitgliederversammlung ein sehr positives Fazit zur Arbeit des Vereins und entlastete Schatzmeister und Vorstand. Über 100.000 € an Spendengeldern wurden in das Land weitergeleitet. Spendeneingänge in etwa gleicher Höhe sichern die Vereinsarbeit in Myanmar ab. Im Rahmen der turnusmäßigen Vorstandswahl sprach der Verein bisherigen Vorstand für weitere vier Jahre das Vertrauen aus: Ruth Anbergen (Wiehl), Hanno Brünninghaus (Essen), Til Claesberg (Bergneustadt), Veit Claesberg (Bergneustadt), Ute Fittig (Bergkamen) und Thomas Korte (Menden). Vom Vorstand wurde Veit Claesberg als Vorsitzender bestätigt.

HelpMy e. V., HelpMyanmar, Mitgliederversammlung 2023

Zitat von Pastor David (Burmesischer Koordinator in Yangon):

„Die vierte Gemeindegründung ist so wichtig, weil keine Kirche oder christliche Organisation in der Nähe unseres sechsten Kindergartens sind. Es leben rund 400 Familien im Slum. Fast alle von ihnen haben nie von dem lebendigen Gott gehört. Jetzt versucht der Gründungspastor, sie mit der Botschaft der Liebe Gottes und dem Evangelium Jesu zu erreichen.“

Mitgliederversammlung HelpMy e. V. 2022, HelpMyanmar

Liebe Freunde,

Ende März fand unsere jährliche Mitgliederversammlung in Bergkamen statt. Anbei ein paar Eindrücke und die offizielle Pressemitteilung. Unsere ganze Arbeit ist durch eure Unterstützung möglich. Danke!

Am letzten Sonntag im Juni fand die erste ordentliche Mitgliederversammlung von HelpMy e. V. statt. Wir konnten uns - dank gelockerter Corona-Auflagen - persönlich treffen. Neben einigen Formalien konnten wir auch über hoffnungsvollen aktuellen Entwicklungen berichten. Dazu hier unsere Pressemitteilung:

Christen verbreiten Hoffnung – trotz Militärcoup
Bergneustädter Verein HelpMyanmar eröffnet drei neue Kindergärten in Yangon

Eine positive Bilanz zog der neugegründete Bergneustädter Verein HelpMy e.V. auf seiner ersten ordentlichen Mitgliederversammlung. „Angesicht der dramatischen Umstände im Land, konnten wir trotz enormer Probleme beim Geldtransfer, die Lebensumstände von Menschen verbessern und konkrete Hilfe leisten“, so Veit Claesberg, Vorsitzender des Vereins.
Als eines der ärmsten Länder der Erde ist das Land wirtschaftlich arg von der Pandemie getroffen. Weiter dramatisch wirkte sich der nach freien Wahlen durchgeführte Militärcoup im Februar 2021 aus. Seitdem geht es in Myanmar drunter und drüber. Nach Medienberichten wurden bereits über 800 Menschen bei den Protesten gegen den Coup getötet. Hunderttausende Menschen, besonders aus ethnischen Minderheiten in den Randstaaten, fliehen und werden von der Militärjunta bedroht. Allein seit dem Putsch im Februar leidet das Land unter 30% Inflation. Gleichzeitig wird aus Protest das Bankensystem bestreikt, so dass es sehr schwer ist Hilfsgelder in das Land zu bringen.
Die Christen im Land verbreiten trotz dieser schwierigen Situation Hoffnung. So konnten die einheimische Partnerkirche, des u. a. von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Wiedenest gegründeten Vereins HelpMy e. V. (HelpMyanmar) Mitte Juni drei neue Kindergärten gründen. Finanziert wurden sie durch einen Spendenlauf, denn die Treffpunkt Leben Gemeinde Erkrath kurz vor Ostern initiiert hat. Die einheimischen Partner berichten, dass sich jeweils 22, 29 und 35 Kinder für die kostenlosen Kindergärten (Preschools) angemeldet hätten. Die Preschools wurden speziell für Kinder aus Slum-Gebieten gegründet, die sich sonst eine Vorschule niemals leisten könnten. „Bitte beten Sie für die Sicherheit der Kinder, der Schule und der Lehrer, mitten in dieser Pandemie und unter den sehr schwierigen politischen Umständen. Wir alle in Myanmar befinden uns in einer gefährlichen Situation“, bittet der einheimische Projektleiter Pastor David die deutschen Freunde und Spender.
Seit Beginn der Partnerschaft im Jahr 2014 konnten durch die intensive Zusammenarbeit mittlerweile acht Kindergärten für Slumbewohner gegründet werden. Dies ist nur dank der Unterstützung von Spendern aus Deutschland möglich gewesen. Drei der Kindergärten wurden Anfang Juni ins Leben gerufen. „Drei Kindergärten auf einmal, und dass in diesen Zeiten, ist ein absoluter Meilenstein in unserer jungen Vereinsgeschichte“, freut sich Schatzmeister Hanno Brünninghaus (Essen). Jetzt gelte es die Arbeit auch nachhaltig zu finanzieren. Ein Kindergarten mit zwei Fachkräften und Gebäude koste ca. 5000 € im Jahr. Er sei zuversichtlich, dass sich weitere Freunde für die Arbeit gewinnen lassen. Neben den Kindergärten ist Nothilfe momentan einer der wichtigsten Aufgaben des Vereins. So wurden im letzten Jahr regelmäßig bis zu 250 Familien mit Geld für den Lebensmittelkauf unterstützt.