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Wir hatten diese Woche wieder Kontakt zu unseren Projekten in Yangon. Die Lage im Slum verschärft sich, was den Hunger angeht. Wir sind froh, dass wir zum 11ten Mal Geld verteilen konnten, diesmal an 70 Familien, die dadurch in der Lage waren vernünftiges Essen zu kaufen. Wir bedanken uns bei allen Spendern, die dafür gespendet haben! Gerne würden wir euch Bilder von glücklichen und dankbaren Menschen zeigen, die vor Freude geweint haben. Aber das ist leider nicht möglich. Aber die Bilder der gekauften Lebensmittel sind original. Wir würden gerne weitere Verteilaktionen in den nächsten Wochen durchführen, weil wir glauben, dass sich die Lage verschärfen wird.

Unsere Projektpartner und wir bitten um Gebet:

  • Für Bewahrung und Sicherheit: Das Militär hat ungewöhnliche viele Häftlinge (20.000) entlassen, wovon viele Verbrecher sind. Sie machen die Stadt unsicher. Die Polizei greift nicht ein. Die Leute müssen sich selbst verteidigen.
  • Für Schutz: Leute im Slum, die Kindergärten und Gemeindegründungen sind dieser Situation relativ schutzlos ausgesetzt. Angst herrscht vor.
  • Dank für die 11te Reis-Unterstützung. Die Empfänger waren unheimlich dankbar und bewegt darüber.
  • Für neue Wege: Die Leute in Myanmar streiken für ihre Freiheit. Das ist gut und richtig. Gleichzeitig sind aber auch die Banken und Geldinstitute, wie WesternUnion bestreikt. Wir müssen so langsam die Gelder für März ins Land bekommen, wenn es nahtlos weitergehen soll. Wir brauchen neue Wege.
  • Für ein Einlenken des Militärs und für die Verhinderung von Waffeneinsatz durch die Machthaber.

Aktuelle Berichte:

 

Die Lage im Land spitzt sich leider immer weiter zu: Gestern Abend sind erste Panzer in den Straßen gesichtet worden. Die Banken haben zu. Das Internet wird immer häufiger zeitweise abgestellt. Die Presse soll reguliert werden. Betet, dass die Eskalation aufhört und die Militärregierung einlenkt.

Wir erhielten folgende Info:

Everything is alright (in our projects) but there is absolutely no peace and security. They arresting people day and night. They use prisoners and gangsters to do very foolish and crazy things like firing, kidnapping, destroying things and even killing. We are in the midst of very very horrible and terrible situation. These things are happening even in my street and in everywhere, even around the Preschools. Please continue your prayer for us and for Myanmar.

Die Lage im Land scheint sich laut Medienberichten weiter zuzuspitzen. Menschen aus allen Gesellschaftsschichten protestieren friedlich gegen den Coup.

Wir haben unseren Partnergemeinden versprochen für die Situation zu beten. Unser Ansprechpartner schrieb gestern:

"Thank you so much for your concern and prayer for me ... and Myanmar. By God's grace, everything including the projects are going well and everyone is safe and secure ... Yes, ... banks in Myanmar closing, currently, but I hope they will reopen soon. Currently, no Western Union too. We pray to God for the horrible situation in Myanmar, and we are also longing and looking forward for help from the world/countries like Western countries, EU countries and UN. Again, thank you for your prayer for us."

Wir sind froh, dass in den Medien weiter von den Umständen in diesem exotischen Land berichtet wird: