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Die gute Nachricht lautet: Alle acht Kindergärten konnten nach ca. vier Wochen Lockdown wieder öffnen. Das freut uns sehr. Hier ein Bild von Kindergarten 1 nach der Wiedereröffnung:

Dennoch bleibt die pandemische Lage angespannt. Aber viel schlimmer ist die politische Situation. Pastor David - unser einheimischer Koordinator vor Ort - schreibt:

Bitte beten Sie weiter für mein Land. Die Ausbreitung von Covid-19 ist irgendwie zurückgegangen, aber viele Menschen stecken sich immer noch an und werden krank. Die politische Situation bringt mehr Schwierigkeiten und Probleme als Covid-19. Diese schlechte Situation zerstört und zieht alles in Myanmar herunter.

Es gab eine Serie von Gewaltakten. Dabei wurde ein baptistischer Pastor erschossen, wie u.a. die Deutsche Welle berichtet. Besonders christliche Kirchen sind im Chin-Staat im Visier des Militärs, wie das katholische Domradio meldet. In Yangon - dort wo unsere Projekte angesiedelt sind - ist die Lage nicht ganz so schlimm, aber die Situation der Christen kann schnell ins Negative umschlagen.

Es ist ruhig geworden, um das Land Myanmar. Es gibt hier und da noch Medienberichte und auch im Land gibt es hier und da noch Proteste, vor allen Dingen in den Grenzregionen. Das Militär hat seine Macht gefestigt. Hier vier interessante Hintergrundberichte aus den letzten Wochen:

Was bedeutet das für unsere Arbeit in Myanmar?

Unsere Leute trauen sich, aktiv zu werden. Alle Kindergärten wurden Mitte Juni nach eineinhalb Jahren wieder geöffnet (links ein Bild zum Start von einem der Kindergärten).
Auch die drei Gemeinden haben wieder mit Gottesdiensten angefangen. So bringen burmesische Christen Hoffnung in eine hoffnungslose Situation, durch Bildung, Evangelium und Nothilfe.

Gleichzeitig sind die Umstände nicht gut. Die Inflation ist um zu 33 % seit Februar angezogen. Wir danken allen Spendern, die uns in dieser Situation unterstützen.

Aus unseren Arbeiten
In den letzten Tagen waren wir intensiv im Kontakt mit unserem Koordinator vor Ort. Die Situation im Land ist nach wie vor kompliziert und gefährlich. Die Menschen sind verunsichert und verlassen in der Stadt nicht die Häuser. Auf dem Land sieht es etwas entspannter aus. Wir konnten den 13. Rice-Support durchführen und haben 70 Familien Geld für Lebensmittel zukommen lassen, die sie dringend benötigen. Die Deutsche Welle berichtet, dass Millionen Menschen in Myanmar vom Hunger bedroht sind.

Die Kindergärten sind momentan noch in der Sommerpause. Der Neustart ist zum 01. Juni geplant. Die Gemeinde 2 konnte wieder mit Gottesdienst beginnen - ein Ort der Ermutigung und Hoffnung

Aus der Presse:

Unser Gebet ist, dass die Pandemiekurve flach bleibt, ein Bürgerkrieg verhindert wird und die Junta einen Demokratie-freundlichen Kurs einschlägt.

Hier noch mal ein Update über die zugesagten Spendengelder von run4Myanmar, Stand Montag, 29.03.2021 um 21:35Uhr:

  • Gelaufene Kilometer: 1.013,15
  • Gefahrene Kilometer: 2.064,76
  • Gewanderte Kilometer: 589,47

Zugesagte Spenden: 42.165,90€

Damit wurde die Vision fast doppelt erfüllt. Wir können - as soon as possible - mindestens zwei Kindergärten eröffnen, eher sogar drei, die nachhaltig über 2-3 Jahre finanziert werden.

DANKE!

Während des Spendenlaufs, vom 26. bis 27.03.2021, fanden parallel drei Live-Sessions auf YouTube statt, die wir hier verlinken: