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In Myanmar macht das Volk mobil und demonstriert friedlich gegen den Putsch. Sorge bereitet, dass man nicht weiß, wie das Militär reagieren wird:

Konkrete Gebetsanliegen aus unserer Sicht sind:

  • Es wurde wohl eine Schließung der Banken ins Spiel gebracht. Laut Berichten hat die Bank, zu der wir unser Geld transferieren, beschlossen ihre Filialen in Yangon zunächst zu schließen. Das ist ungünstig für den Geldtransfer an unsere Projekte. Dies hat zurzeit noch keine Auswirkungen, aber eigentlich beginnt jetzt der Transfer für den Monat März. Betet, dass die Transfers ungehindert stattfinden können.
  • Auch die Christen im Land brauchen Weisheit, wie sie sich in dieser Situation verhalten sollen. Betet für Weisheit.
  • Betet, dass das Militärregime die gewählte Regierung freilässt und sich zurückzieht.
  • Aufgrund der gekappten Internetverbindungen ist es für uns schwierig Kontakt aufzunehmen. Betet, dass wir wieder Kontakt zu unseren Projekten bekommen.

Die Entwicklungen im Land geben weiter Anlass zur Sorge. Unser Koordinator schrieb mir gestern:

It is more and more difficult to use the internet and even to send email because the military cut off phone lines, internet lines and some media lines. If I am not reaching to you via email or Viber please know that I/Myanmar lost all internet lines.

Mittlerweile wurde Twitter und Instagram abgestellt. Es gibt Verhaftungen, weil Leute bei der Protestaktion "Metal-Cop-Kampagne" mitmachen. Die Tagesschau berichtet hier: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/myanmar-putsch-protest-101.html

Im Rahmen unserer HelpMy-Projekte konnte gestern dennoch eine Arbeit für Kinder in der neuen Gemeindegründung 3 gestartet werden.

Die Entwicklungen in Myanmar geben weiter Anlass zur Sorge. Unter anderem hat die "neue Militärregierung" Facebook abgeschaltet. Christen befürchten laut Open Doors auf Dauer Nachteile. Hier einige aktuelle Links:

Wir hatten heute telefonischen Kontakt zu unserem Koordinator. Er schätzt die Lage momentan so ein, dass unsere Hilfsprojekte gut und dauerhaft weiterlaufen können. Er konnte heute auch Geld von der Bank holen, wenn auch nicht im vollen Umfang. Er berichtete, dass auch vor der Öffnung des Landes vor rund 10 Jahren christliche Projekte gegründet worden seien und möglich gewesen wären. Es gäbe seit 200 Jahren (seit 1820) evangelische Christen in Myanmar. Er glaube aber auch, dass die Wirtschaft, die Freiheit und die Entwicklung des gesamten Landes nun gestoppt oder verlangsamt werde.

Er bittet um Gebet für das Land und für die Projekte von HelpMy e. V. #prayformyanmar